Frauenbund Würzburg

Knapp 150 Frauen aus der gesamten Diözese trafen sich am vergangenen Wochenende zur jährlichen Herbsttagung des Katholischen Deutschen Frauenbundes (KDFB) in Würzburg. Während der Delegiertenversammlung wurde das Vorstandsteam neu gewählt und alle Posten konnten besetzt werden. Für eine dritte Wahlperiode von 4 Jahren als Diözesanvorsitzende schenkte die Versammlung Frau Edeltraud Hann (Mömlingen) ihr vollstes Vertrauen und bestätigte sie einstimmig in ihrem Amt. Frau Adelgunde Wolpert (Helmstadt) wurde als stellvertretende Diözesanvorsitzende neu ins Team gewählt, wie auch Frau Anja Bauer (Kolitzheim) als Schriftführerin. In ihrem Amt als stellvertretende Diözesanvorsitzende bestätigt wurden Erika Blankart (Veitshöchheim) und Edith Werner (Grafenrheinfeld).

Im inhaltlichen Teil der Herbsttagung beschäftigten sich die teilnehmenden Frauen mit dem Thema „Katholische Frauenbewegungen gestern - heute - morgen“. Der Vortrag von Kirchenhistorikerin Dr. Regina Illemann, beleuchtete wichtige Frauen des Frauenbundes im Kontext von Politik und Kirche in den vergangenen 110 Jahren. Ihr Wirken und ihre Beständigkeit sind auch heute noch Vorbilder in Sachen Entwicklung der Gesellschaft zu einem gleichberechtigten und respektvollen Ort. Sie sind heute Beispiele für die Notwendigkeit und die Kompetenz von Frauen maßgebliche Veränderungen in Gang zu bringen. Dem Wirken der Frauenbundsfrauen von heute gibt es Mut und Ideen, z.B. bei ihrer Forderung nach der Weihe von Diakoninnen.

Bei einem geselligen Abend mit dem Chanson Duett „Cafe Sehnsucht“ wurden Karin Post-Ochel als langjährige stellvertretende Diözesanvorsitzende, Bernhard Stühler als Geistlicher Beirat und Rosalinde Memmel als Schriftführerin gebührend und auch mit der ein oder anderen Träne verabschiedet. Es gab viele intensive Gespräche und die Möglichkeit sich persönlich zu verabschieden. Ihr Engagement wird auch in den kommenden Jahren noch nachwirken.

 Im Rahmen der Versammlung wurde auch die Spende der diesjährigen Diözesanwallfahrt des KDFB nach Maria Limbach überreicht. Die über 5600 Euro wurden aufgeteilt an die Kongregation der Schwestern des Erlösers für den Bau einer Schule in Tansania und an den Freundeskreis Frauenfrieden für die Renovierung der Frauenfriedenskirche in Frankfurt überreicht. Schon im Vorfeld der Versammlung wurde mit einem letzten Teil der Kollekte eine Familie zur Unterstützung der Pflege ihres behinderten Sohnes bedacht.

 

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