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Impuls zum 4. Fastensonntag

„sich verlieren und wieder finden lassen“

Die Ermordung eines kleinen Jungen und eines mutigen Familienvaters in Aschaffenburg ist erschütternd und unsagbar traurig. Diese Gewalttat eines psychisch schwer Erkrankten hat uns alle erschüttert.
So manch eine geht jetzt mit gemischten Gefühlen durch Parkanlagen. Und noch häufiger hört und fühlt man die Angst umgehen gegen Geflüchtete und sogenannte Asylanten.
Ja sogar für Wahlkampfzwecke wurde der Mord eingesetzt. Wie weit er die Wahl letztendlich mit beeinflusst hat lässt sich schlecht sagen. Wahrscheinlich erheblich. Nach solchen Ereignissen bleiben wir als Verlorene zurück.

Doch lassen wir uns wieder finden in unseren christlichen Wurzeln und besinnen auf Jesus Christus und was er uns sagt. Da heißt es immer wieder, tut Gutes eurem Nächsten, vor allem den Waisen und Flüchtlingen, habt keine Angst, ich bin bei Euch, schert nicht alle über einen Kamm, schenkt Vertrauen denen die arm und armselig sind.

Denn es ist Tatsache, Tausende Hilfesuchender oder bereits bei uns lebender Menschen zu bestrafen und gegen sie Stimmung zu machen, ist ein schweres Verbrechen gegen Mitmenschlichkeit und Fairness. Dies alles mit Christi Namen zu verbinden, leugnet und lästert den Gott des Erbarmens und der grenzüberschreitenden Liebe, von dem Jesus Kunde in die Welt gebracht und aus dessen Geist er Menschen berührt und geheilt hat.

Monika Graef
Mitglied Kommission Glaube, Kirche, Eine Welt

Bild: pixabay.de

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